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Satzung

Satzung des eingetragenen Vereins 'Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet'

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet" und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dortmund eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".

2. Der Verein hat seinen Sitz in Dortmund.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

1. Der Verein hat den Zweck, die Erfassung und Erforschung der archäologischen Kulturlandschaft des Ruhrgebietes ideell und materiell zu fördern. Die wissenschaftlichen Leistungen des Vereins sollen von den entsprechenden Fakultäten an den Universitäten des Ruhrgebietes, den Forschungsabteilungen der Museen des Ruhrgebietes sowie den Unteren Denkmalbehörden der Städte und Kommunen unterstützt werden.

2. Der Verein hat insbesondere folgende Zielsetzungen:

2.1. Erfassung des Denkmalbestandes (Bodendenkmale) durch die archäologische Prospektion unter Einbeziehung der schriftlichen Quellen, der bodenkundlichen und geologischen Grundlagen sowie der derzeitigen und historischen Topographie

2.2. Förderung wissenschaftlicher Ausgrabungen, incl. ihrer Auswertung, Restaurierung und Umzeichnung sowie Publikation und Ausstellung.

2.3. Unterrichtung der Öffentlichkeit über Sinn, Zweck und Ergebnisse dieser Forschungen durch Exkursionen sowie in Wort, Bild und Schrift.

2.4. Weckung des Interesses an der Rettung, Pflege und Unterhaltung archäologischer Kulturdenkmäler.

2.5. Unterstützung der staatlichen archäologischen Denkmalpflege.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

§ 3 Zweckgebundene Mittelverwendung

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen und Zwecke.

2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

3. Die Mitglieder erhalten keine Vergütungen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei Beendigung ihrer Mitgliedschaft oder Auflösung des Vereins keine Ansprüche an das Vereinsvermögen. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, oder juristische Personen sowie Personenvereinigungen werden. Die Aufnahme ist beim Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung ist er nicht verpflichtet, die Gründe mitzuteilen.

2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Der Austritt ist jederzeit zum Ende des Kalenderjahres möglich und muß gegenüber dem Vorstand schriftlich spätestens bis zum 30. September des betreffenden Jahres erklärt werden.

3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung länger als 6 Monate mit der Bezahlung des Beitrages im Rückstand ist, oder bei grobem oder vorsätzlichem oder wiederholtem Verstoß gegen die Vereinssatzung. Der Ausschluß wird vom Vorstand ausgesprochen. Bei Einspruch entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung mit einer einfachen Mehrheit.

4. Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Die Mitglieder könne jederzeit Anträge stellen. Über die Anträge ist in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu beraten.

5. Jedes Mitglied hat den festgesetzten Mitgliedsbeitrag fortlaufend und pünktlich zu bezahlen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 5 Spenden

1. Zuwendungen (Spenden) können von Mitgliedern und Nichtmitgliedern zur Förderung des Satzungszweckes entrichtet werden.

2. Der Verein kann Spenden entgegen nehmen. Er darf Spenden nach Maßgabe der steuerlichen Vorschriften für Fördervereine einer Rücklage zuführen, die sicher und wirtschaftlich anzulegen ist.

3. Jede Spende kann mit der Auflage einer speziellen Zweckbindung verbunden werden, soweit diese den Aufgaben nach § 2 entspricht.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand

2. die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus 4 Personen: dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Ein Mitglied des Vorstandes sollte Archäologe sein und als solcher überwiegend im Ruhrgebiet arbeiten.

2. Gewählt wird der Vorstand durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren. Wiederwahl ist möglich. Bis zur Neuwahl bleiben Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abgelaufen ist, im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

3. Die Geschäftsführung obliegt dem Vorsitzenden; bei dessen Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden.

4. Der Vorstand erstellt den Haushaltsplan, einen Maßnahmen- und Aktionsplan, den Jahresbericht sowie die Jahresrechnung.

5. Für die Überprüfung der Jahresrechnung beruft der Verein einen Kassenprüfer.

6. In unaufschiebbaren Angelegenheiten trifft der Vorsitzende für den Vorstand die unerläßlichen Entscheidungen und Maßnahmen. Er hat den Vorstand unverzüglich davon zu unterrichten.

7. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

8. Die Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung, jedoch den Ersatz ihrer Auslagen.

§ 8 Mitgliederversammlung

1. Die Angelegenheiten des Vereins werden -soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind- durch Beschlußfassung in einer Mitgliederversammlung geregelt.

2. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Kalenderjahr vom Vorstand einberufen.

3. Der Vorstand muß eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder des Vereins schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird.

4. Die Mitglieder werden vom Vorstand rechtzeitig, d.h. 7 Tage vorher, unter Angabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig, wenn ordnungsgemäß zur Versammlung eingeladen worden ist. Jedes Mitglied des Vereins hat eine Stimme.

7. Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Beratung und Beschlußfassung zu Satzungsänderungen sind nur zulässig, wenn sie als Tagesordnungspunkte in der Einladung aufgeführt sind.

8. Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht, einschl. Kassenbericht entgegen, beschließt über die Entlastung des Vorstandes und stellt den Jahresabschluß fest. Sie ist außerdem sowohl für die Verabschiedung des Haushaltsplanes, einschl. Maßnahmen- und Aktionsplan, als auch für die Wahl des Vorstandes, für Satzungsänderungen, für die Wahl von Ehrenmitgliedern, Beitragshöhe, Ausschluß von Mitgliedern und Auflösung des Vereins zuständig.

§ 9 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlußfähig, wenn ordnungsgemäß dazu eingeladen worden und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Beschlußfassung zur Auflösung bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Werden diese Mehrheiten nicht erreicht, so ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung entscheidet dann über die Auflösung des Vereins ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

2. Das nach Beendigung der Liquidation noch vorhandene Vereinsvermögen fällt einem gemeinnützigen Zwecke zu. Die Begünstigten haben diese in einer den Vereinszwecken entsprechenden Weise, in jedem Fall aber unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes durchgeführt werden.

§ 10 Sonstiges

Für Schäden, welche einem Mitglied bei der Ausübung von ehrenamtlichen Tätigkeiten für den Verein entstehen, haftet der Verein nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.